Überschwemmungen
48. Kunstpreis Karlsruhe 2025
BBK Oldenburg 2024
Neu im BBK 2024
Cyanotypien auf Leinwand
120 x 85 cm
Dieses Werk eröffnet eine einzigartige Perspektive auf die Natur, die durch den zentralen Baum und dessen verwobene Äste symbolisch vermittelt wird. Die filigrane Darstellung der Verästelungen wirkt wie ein Netzwerk, das die Verbundenheit aller Lebensformen unterstreicht.
Die dominierende Farbpalette aus Blautönen könnte auf die Kraft des Wassers und eine mögliche Überflutung hinweisen – eine eindringliche visuelle Metapher für die Auswirkungen des Klimawandels. Sie lädt dazu ein, über die Zerbrechlichkeit und die Veränderungen unserer Umwelt nachzudenken.
Die Komposition fordert den Betrachter heraus, die Beziehung zwischen Mensch, Natur und Umwelt aus einer neuen Perspektive zu betrachten – vielleicht sogar aus der Sicht zukünftiger Generationen, die mit den Folgen unseres Handelns leben müssen. Dieses Werk inspiriert dazu, Verantwortung zu übernehmen und die Verbindung zur Natur neu zu verstehen.
Der Faden
DiplomAusstellung
HGb Leipzig 2022
Inspektoren suchen nach der Wahrheit und ziehen auf ihrer Tafel ihre roten Fäden. Höhlenforscher brauchen eher ein Seil, das aus mehreren einzelnen Fäden besteht. Es dient ihnen als Rettungsseil, um den Rückweg aus den dunklen Höhlen zu finden.
Für jede getötete Journalistin und jeden getöteten Journalisten zwischen 2003 und 2021 sind 1302 Fäden im Ausstellungsraum zu sehen. Vorgetäuschte Demokratien und Kriege, die in unserer sozialen Gesellschaft in unterschiedlichen Formen auftreten, lassen mehrere Journalist:innen, Aktivistinnen, Künstler:innen und Zivilist:innen in Haft nehmen.
Gehen wir den Fäden nach? Oder ziehen wir weitere neue Fäden?
SOS-Telefon
Soundinstallation Ausstellung
MEME ART Room
Athen 2019
Konfliktsituationen zwischen Mensch und Natur gab es schon immer in der Geschichte, und sie sind noch immer präsent. Heutzutage haben die Menschen mit ihrer Politik und der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung die Macht übernommen und den Konflikt scheinbar gewonnen.
Im Laufe der Zeit hat dies vieles in der Gesellschaftsstruktur und in der Natur verändert. Die Menschen stellen sich als Helfer dar, die sich Sorgen um die Natur machen. Dadurch sind die Rollen vertauscht – wie bei einer Notrufsäule:
Brauchen wir Hilfe? Rufen wir an? Oder werden wir selbst angerufen?
Unter Druck
Ausstellung
Verletzbare-Subjekte
HGB Galerie Leipzig 2019
MEME ART Room
Athen 2019
Die Politeia ist das wichtigste politische Werk von Platon. Aus Platons Sicht umfasst der ideale Staat drei Stände: die Nährklasse (Wirtschaftsklasse), die aus Kaufleuten und Handwerkern besteht, die Wehrklasse (Wächter) und den Stand der Philosophenkönige. Menschen einer bestimmten Klasse werden ausgewählt und einem spezifischen Bildungsprozess unterzogen. Die Besten werden als Philosophenkönige ausgewählt, da sie die Ideale der Lehre verinnerlicht haben, um Weisheit hervorzubringen.
Die Arbeit zeigt, wie Ideologien Druck auf Menschen ausüben. Aus der Physik wissen wir: Druck führt zur Explosion!
Fisch-Mensch
Stahl, Beton, Glas - Fotogram -Audio
HGB Rundgang Leipzig 2018
Am 11. Oktober 2013 ertranken hunderte Menschen, weil die Hilfe bewusst verzögert wurde. Trotz verzweifelter Notrufe verwiesen die Küstenwachen von Italien und Malta gegenseitig auf die Zuständigkeit des anderen.
In dieser künstlerischen Aufarbeitung müssen die Betroffenen unter diesen Bedingungen mit den Meerestieren weiterleben – so existiert der Fisch-Mensch als ein schmerzhaft märchenhaftes Wesen.
Zukunftsberg
Granitstein, Metall
Leitung: Prof. Peggy Buth.
Unsichere Geschichte II
Klemm‘s Galerie Berlin 2017
Wie wäre es, sich ein zukünftiges Bild einer künstlichen Natur vorzustellen, für deren Schönheit und die Kreativität ihres Schöpfers wir bezahlen müssen?
Können wir diese Schönheit genießen, oder leiden wir unter der Last unserer Erinnerungen?
Ein Ort, der nicht existiert.
HD Video 16:9, 4 Min. Skulptur Füße aus Ton
Unsichere Geschichte Rundgang HGB Leipzig 2017
Klemm‘s Galerie Berlin 2017
Der Ort existiert nicht.
Ein Ort hört auf zu existieren, wenn er sich nicht mehr entwickeln darf und wenn das Denken der Herrschenden nur noch um die Macht kreist. Mein Dorf in Nordostsyrien ist so ein Ort – gefangen in einer Zeitkapsel aus Stillstand und Isolation.
Wenn ein Ort die Verbindung zur Welt verliert, wird er unsichtbar. So entsteht eine Gesellschaft, die in ihrer Zeit stehenbleibt, während die Welt sich weiterdreht. Es ist eine Existenz im Schatten, geprägt von tiefer Armut und der ständigen Last der Flucht. Die Menschen dort leben in einer Realität, die auf keiner aktuellen Landkarte des Fortschritts mehr verzeichnet ist.
Wenn die Füße aus Ton sind, wird jeder Schritt schwer. Sie symbolisieren die Zerbrechlichkeit der Heimat und die Unfähigkeit, voranzukommen, wenn der Boden unter einem zerfällt. Ein Ort ohne Entwicklung ist kein Zuhause mehr, sondern ein Wartesaal des Verschwindens.